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Montag, 31. Dezember 2012

Schloss Einstein Jahresrückblick Teil 3

KiKA Live
Im Januar 2012 gab es wieder vier Wochen lang "KiKA Live Schloss Einstein Backstage" zu sehen. Jess stellte die vier neuen Hauptdarsteller Marie, Hugo, Henrieke und Paul näher vor. Als Abschluss der Reihe gab es ein Best Of aus den vier Sendungen. Desweiteren gab es auch ein KiKA Live Special zur 700.Folge, welches auf dem Schloss Einstein Fest aufgenommen wurde. Moderratorin Jess spielte in diesem Jahr auch selbst bei Schloss Einstein mit. Aus diesem Anlass ließ sie die Zuschauer in einem weiteren Special hinter die Kulissen der Dreharbeiten ihrer Szenen schauen. KiKA Live ist bekannt für große Spieleaktionen. Bei der KiKA für Dich Party gab es den großen KiKA Live Party Check. Bei dieser Open Air Spieleshow erspielte Ferdinand Dölz viele Punkte.
Links:
KiKA Live Schloss Einstein Backstage mit Marie, Hugo, Henrieke und Paul
KiKA Live 700 Folgen Schloss Einstein
Ferdinand Dölz beim KiKA Live Partycheck (Ausschnitt)



Goldener Spatz
Es ist das Medienfestival für Kinder und Jugendliche, - der Goldene Spatz. Bereits für Folge 581 erhielt Schloss Einstein den Spatzen. Auch dieses Jahr war Schloss Einstein mit Folge 700 nominiert in der Kategorie "Bester Kurzspielfilm/ Reihe". Gewonnen haben sie den Preis dieses Jahr leider nicht. Der Sieg ging an den Film "Mia und der Minotaurus". Im Vorfeld gab es zwei Autogrammstunden mit Ferdinand Dölz und Sabrina Wollweber und eine Pressekonferenz.
Links:
Fotos vom Goldenen Spatz 2012
Nominierung von Schloss Einstein


Darsteller in anderen Produktionen
In diesem Jahr waren wieder so einige Darsteller in anderen Produktionen unterwegs. Bei der ARD Serie "In aller Freundschaft" spielten gleich vier Einsteiner eine Episodenrolle. Jacob Gunkel und Luisa Liebtrau spielten in Folge 559 zwei Schüler. Miriam Katzer spielte in Folge 560 die Rolle Lena, die Tochter eines Bäckers. Paul Hartmann spielte in Folge 570 einen Geburtstagsgast auf der Feier von Jonas Heilmann. In der neuen Krimiserie "Heiter bis Tötlich - Akte Ex" übernahmen Lena Schneidewind und Lena Ladig in den ersten zwei Folgen zwei kleine Episodenrollen.
Links:
Lena Schneidewind in "Heiter bis Tötlich - Akte Ex"
Lena Ladig in "Heiter bis Tötlich - Akte Ex"
Jacob Gunkel und Luisa Liebtrau in "In aller Freundschaft"

Paul Hartmann in "In aller Freundschaft"
Miriam Katzer in "In aller Freundschaft"


16.Staffel
Lange hat es in diesem Jahr gedauert bis es feststand, dass Schloss Einstein in die 16.Staffel gehen wird. Hierfür fanden zwischen März und April 2012 wieder offene Castings in Erfurt statt. Zahlreiche Kinder und Jugendliche stellten sich vor und es kristallisierten sich neun neue Hauptdarsteller heraus Ruth Schönherr, Jacob Körner, Jelena Hermann, Svea Engel, Lukas Lange, Oskar McKone, Yannick Rau, Johna Fontaine und Helene Mardicke. Desweiteren wurde die Nebenrolle "Bella" in den Hauptcast übernommen. Am 04.September 2012 fiel dann auch schon die erste Klappe für die neuen 52 Folgen,welche ab dem 05.Januar 2013 im KiKA zu sehen sind. Die 16.Staffel umfasst die Folgen 741 bis 792.
Links: 
Drehstart für die 16.Staffel von Schloss Einstein
Die neue Staffel von Schloss Einstein startet im Januar im KiKA



Wir wünschen den Einstein Fans einen guten Rutsch ins Jahr 2013.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Schloss Einstein Jahresrückblick Teil 2

700 Folgen Schloss Einstein
Es war eines der größten Ereignisse der 15.Staffel und des Schloss Einstein Jahres 2012, die 700 Folge. Im Oktober 2011 fanden hierzu die Dreharbeiten statt, erstmals gezeigt wurde das Endergebnis am 24.März 2012. Für die Jubiläumsfolge kehrte Luisa Liebtrau alias Coco noch einmal zurück und der Rapper SPAX hatte einen Gastauftritt in dieser Folge. Für das Konzert wurden damals über 200 Komparsen benötigt. Darum gings: Bruno hat Geburtstag! Feli überrascht Bruno mit einem selbst gedrehten Rap-Video zu dessen Coversong von Rapper „SPAX“. Am nächsten Morgen hat das Video bereits mehr als 4000 Klicks im Internet. Aber auch SPAX’ Anwalt ist auf Brunos Cover aufmerksam geworden und verklagt ihn kurzerhand. Bruno ist verzweifelt, der geforderte Betrag kann seine Eltern ruinieren. Da erhält er einen Anruf von SPAX.
Links:
Making Of zur Folge 700 von Schloss Einstein
Folge 700 vom 24.März 2012
MC Bruno "Für Dich" 


Viele Nebenrollen
In der 15.Staffel wurden viele Geschichten mit Nebenrollen erzählt. Den Anfang machte in den Folgen 701 und 702 die Rolle Charly, welche mit Clara nach Spanien trampen wollte. Als eine gefährliche Bande die Erfurter Straßen unsicher machte spielten Max und Sophia die Bandenmitglieder "Nina" und "Leon" für drei Folgen. In Folge 712 tauchte erstmals Marie Meinzenbacch alias Bella Rückert auf. Sie spielte mit einer längeren Unterbrechung die Freundin und später Ex-Freundin von Sándor. Ab Folge 741 gehört die Rolle Bella zum Hauptcast. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielte Anton Martin. In seiner Rolle als Matteo spielte er einige Folgen den Freund von Jo. Auch Leonie, die Tochter von Direktor Berger, tauchte in insgesamt drei Folgen wieder auf und hielt ihren Papa ordentlich auf trab.


Gastauftritte in Staffel 15
Auch im Laufe der 15.Staffel gab es zahlreiche Gastauftritte von prominenten Gesichtern.
Folge 695-696: Band "The Black Pony"
Folge 700: Rapper SPAX
Folge 710-711: Sportler Ronny Ziesmer
Folge 715: Raschid D. Sidgi
Folge 716: Schauspieler Timmi Trinks und KiKA Moderatorin Jess Lange
Folge 728: Germanys next Topmodel Kandidatin Sarina Nowak als Bibliothekkarin Jasmin



Events
Auch dieses Jahr fiel leider die KiKA Sommertour aus. Für Ersatz war aber gesorgt. Aus Anlass der 700 Folge fand am Freitag, den 16.März 2012 in Erfurt das Schloss Einstein Fest statt. Fans konnten ihre Stars hautnah erleben, an Studioführungen teilnehmen, die 700 Folge auf Kinoleinwand sehen, Autogramme ergattern und ein buntes Bühnenprogramm erleben. Am Wochenende vom 01 bis zum 02.September fand auf der Erfurter ega die "KiKA für Dich Party" statt. Beim großen KiKA Live Partycheck nahm Ferdinand Dölz alias Bruno teil und am Tag danach gab es zwei große Schloss Einstein Autogrammstunden.



Autogrammstunden
Autogramme konnten die Fans natürlich auch in diesem Jahr wieder ergattern. Beim großen Kindertagsfest im Filmpark Babelsberg gaben Robert, Miriam, Paul, Henrieke und Luisa fleißig Autogramme. Auch bei den beiden großen Events, dem Schloss Einstein Fest und der KiKA für Dich Party, gaben fast alle Darsteller wieder Autogramme und machten somit viele Fans glücklich. Für die Besucher des Goldenen Spatz 2012 gab es die Möglichkeit Autogramme von Sabrina Wollweber und Ferdinand Dölz zu ergattern. Bilder könnt ihr euch in den Links noch einmal anschauen.
Links:
Autogrammstunde im Filmpark Babelsberg
KiKA für Dich Party Schloss Einstein Autogrammstunde
Bilder vom Schloss Einstein Fest 


Am 31.Dezember 2012 um 12.00 Uhr erscheint der dritte Teil vom Schloss Einstein Jahresrückblick.

Wiederholung vom Silvesterspecial Folge 688

Silvesterparty auf Schloss Einstein – nicht nur die Schüler und Herr Pasulke feiern den Jahreswechsel, auch Lucky und Paulina, samt Söhnchen Heinz Sirius, sind zu Gast. Plötzlich taucht aus heiterem Himmel ein Mann auf einer seltsamen Maschine auf. Er stellt sich als niemand geringerer als Albert Einstein persönlich vor und behauptet, dass er versehentlich in der Zukunft gelandet sei. Statt Albert Einstein selbst zurück in seine Zeit zu beamen, schickt die Maschine nun Partygäste auf Zeitreise.
Nino hat unterdessen die Idee, die Maschine rückwärts laufen zu lassen, um die Einsteiner zurück zu bringen. Als zu allem Überfluss die Spule der Maschine durchbrennt, ist das Schicksal der verschollenen Freunde und Albert Einsteins selbst ungewiss, während Mitternacht tickend näher rückt...


 Heute zum 14.35 Uhr im KiKA

Bild und Text: Saxonia Media

Samstag, 29. Dezember 2012

Schloss Einstein Jahresrückblick Teil 1

15.Staffel
Am 05.September 2011 fiel die erste Klappe für die 52 neuen Folgen der 15.Staffel, welche ab dem 05.Januar 2012 im KiKA ausgestrahlt wurden. Mit einem Hauptcast von 20 Schülern und 11 Erwachsenen wurden ein Jahr lang zahlreiche Geschichten erzählt. Mitten in den 52 neuen Folgen feierte Schloss Einstein auch Jubiläum. Folge 700 flimmerte am 24.März 2012 über die Bildschirme, welche auch für den Goldenen Spatz nominiert war. Am Freitag den 13.Juli 2012 waren die Dreharbeiten zur 15.Staffel beendet und zahlreiche Darsteller nahmen Abschied.







Einsteiger
Zu Beginn der 15.Staffel wurden auf Schloss Einstein insgesamt vier neue Schüler und zwei neue Lehrer eingeführt. Den Anfang machten in Folge 689 Hugo Gießler alias Hubertus Müller Kehlbach und Marie Borchardt alias Pia Pigalke. Es folgten noch Henrieke Fritz alias Constanze von Blumenberg in Folge 690 und Paul Hartmann alias Jonny Enns in Folge 691. Auch zwei neue Lehrer verstärkten das Kollegium. Lisa Feller übernahm in Folge 690 die Lehrerin Dr. Daniela Schumann. Nach dem Weggang von Harnack wurde Uwe Krassnik in Folge 694 neuer Sportlehrer. Zum Ende der 15.Staffel hin wurden bereits drei neue Schüler, die ab der 16.Staffel auf Einstein zur Schule gehen, eingeführt. Ruth Schönherr als Li Ming Schumann, Jacob Körner als Nils Kupferschmid und Jelena Herrmann als Miriam Kreil.


Aussteiger
Im Jahr 2012 mussten wir uns leider von zahlreichen Einsteinern verabschieden. Ende März wurde der Abschied von Alexandra Schiller alias Annika Schneeberger und Anica Röhlinger alias Sophie Mai bekannt gegeben. Beide verabschiedeten sich in den Folgen 712 bzw. 715, von ihren Freunden. Annika zog es nach Berlin und Sophie zu ihrer Mutter.
Während im letzten Jahr die Abschiede zum Staffelende gering ausfielen, waren sie zum Ende der 15.Staffel umso größer. Insgesamt acht Darsteller verabschieden sich. Sabrina Wollweber alias Feli Ferber, Ferdinand Dölz alias Bruno Schneider, Jacob Gunkel alias Phillip Gubisch, Miriam Katzer alias Ronja Varga, Edzard Ehrle alias Tamas Nagy, Albert Wey alias Elias Leinhoff, Sophie Imelmann alias Mary Fuchs und Lena Schneidewind alias Clara Fischer. Folgen wird noch Lennart König alias Sándor Laszlo, der noch in einigen Folgen der 16.Staffel zu sehen ist.


Liebespaare und Verliebtheiten
Die Liebe war schon immer ein großes Thema auf Schloss Einstein. Natürlich auch in diesem Jahr.

Am bedeutendsten ist dabei wohl die große Story zwischen Sándor und Jo, die zum Ende der Staffel auch zusammen fanden. Sándor hatte vorher eine Beziehung mit Bella. Doch als seine Gefühle für Jo immer stärker wurden, machte er mit ihr Schluss. Auch Jo trennte sich nach kurzer Zeit von Matteo, da sie nur Gefühle für Sándor hatte. Beide wussten zunächst nichts von dem Empfinden des anderen, was die Sache etwas komplizierter machte.
Nach über einem Jahr trennte sich Justus von seiner Ronja, was Ronja zunächst sehr mitnahm. Zum Schuljahresende probierte Justus Ronja zurückzugewinnen, - erfolglos. Ronja und Justus blieben aber Freunde. Bruno war weiterhin glücklich mit Feli gewesen. So überraschte Feli Bruno zu seinem Geburtstag mit einem selbstgedrehten Musikvideo, beide spielten die Ersatzeltern für Felis Halbbruder Julius. Als Bruno jedoch Felis Vater bei der Polizei anzeigte konnte sie ihm nicht verzeihen und machte kurzzeitig Schluss. Doch es kam zur Versöhnung. Phillip und Mary waren auch in diesem Jahr ein durchweg glückliches Paar, sodass beide auch gemeinsam Einstein verlassen haben. Was jedoch lange Zeit zwischen ihnen stand, war die Sache mit dem ersten Mal.

Am 30.Dezember 2012 um 12.00 Uhr erscheint der zweite Teil vom Schloss Einstein Jahresrückblick.

Albert Wey (Elias) nimmt Abschied von Schloss Einstein

 

Ein Abschiedsinterview mit Albert Wey gibt es aus organisatorischen Gründen erst im Januar 2013.

Freitag, 28. Dezember 2012

Serienspecial "Schloss Einstein - Schule, Stars und Sterne"

 In "Schloss Einstein – Schule, Stars und Sterne" wird die Geschichte der Mädchenfreundschaft von Liz und Annika, die neu auf Schloss Einstein einziehen, erzählt. Liz selbst nimmt den Zuschauer mit und kommentiert sowie reflektiert die Geschichte der innigen Mädchenfreundschaft – die Höhen und Tiefen hat.
Was wäre das Leben ohne eine beste Freundin? Richtig langweilig! Zum Glück zieht Liz zusammen mit ihrer allerbesten Freundin Annika auf Schloss Einstein ein. Liz kann es kaum erwarten und Annika? Die zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück. Annika ist extrem schüchtern aber eben die beste Freundin von Liz. So unternimmt Liz einiges, um Annika aus ihrem Schneckenhaus zu holen – mit Erfolg! Aus Annika wird Nika – die Stimme Erfurts! Liz ist stolz auf ihre beste Freundin. Bald schon wird Annika jedoch übermütig und die Freundschaft droht zu zerbrechen.

Heute um 19.30 Uhr im KiKA

Abschiedsinterview mit Sophie Imelmann: "Ich habe oft Momente in denen in die Zeit in Erfurt sehr vermisse"

So ziemlich genau zwei Jahre standest du nun als Mary Fuchs vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich angefühlt wie zwei ganze Jahre?
2 Jahre gingen unheimlich schnell vorbei, für mich hat es sich überhaupt nicht wie 2 ganze Jahre angefühlt! Die Zeit in Erfurt war eine super schöne Erfahrung und wird für mich immer unvergesslich bleiben!

Wenn du an deine ersten Drehtage im September 2010 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben?
Ich war auf jeden fall total aufgeregt und noch ziemlich schüchtern am Anfang, weil ich noch keinen kannte und gerade erst nach Erfurt gezogen war. Aber mit der Zeit habe ich mich immer mehr an das Drehen gewöhnt und mehr Leute kennengelernt.


Mary hat sich in diesen zwei Jahren natürlich verändert. Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle? Ist seine Entwicklung mehr ins Positive gegangen?
Ich denke Mary hat sich sehr zum Positiven entwickelt. Am Anfang war sie teilweise ziemlich zickig und arrogant, hat sich dann jedoch toll entwickelt als liebevolle Schwester und wurde immer freundlicher und hilfsbereiter als bei ihrem Einstieg bei Schloss Einstein.

Von der Liebesstory mit Phillip, über die Geschichte vom Autounfall der Eltern, bis hin zu den vielen Geschwister Geschichten mit Liz. Was waren deine Lieblingsstorys in dieser Zeit und warum?
Das ist eine gute Frage!! Also eine wirkliche lieblings Geschichte habe ich nicht, aber die Liebesgeschichten waren für mich echt anspruchsvoll zu spielen, aber auch Geschichten mit Liz, wie mit dem Hundebaby, waren echt toll!

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Mary geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht?

Vielleicht hätte ich eine riesen große Geburtstagsparty für Mary gemacht wo alle tanzen und Spaß haben.

Drehpannen gab es in diesen zwei Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst?
Oh ja! Als ich nach irgend einem total blöd verlaufendem Schultag mit schlechter Laune zum Dreh kam, hatte ich irgendwie auf nichts Lust! Was wahrscheinlich fast jeder kennt! Auf jeden fall wurde ich dann verkabelt vor dem Dreh da wir draußen gedreht haben, vor der Probe habe ich dann erstmal meinen ganzen Frust an Viki ( Liz) rausgelassen und habe über alles mögliche hergezogen und gesagt das ich gerade gar keinen Bock aufs drehnen hätte! Was natürlich an der Situation lag! Dann hat das Team von hinten zu mir gerufen, ob ich wüsste das der Ton schon an sei und das mich alles hören können?! Das ganze Team hat voll gelacht und mir war es mega peinlich!!!
 
Mary geht nun in die USA mit Phillip. Wie stellst du dir das weitere Leben von Mary nun vor? Wird sie Einstein sehr vermissen?
Ich denke die beiden werden ein aufregend neues Leben in den USA haben, Mary wird jedoch Einstein sehr vermissen, ihre Freunde und natürlich auch Liz!

Denkst du, dass die Liebe zwischen Mary und Phillip bis ins Hohe Alter halten könnte?

Schwierige Frage! Ich bin mir nicht sicher ob sie bis ins hohe Alter zusammen bleiben, aber weiß das sie die Zeit in der sie ein Paar waren nicht vergessen würden!

Zwei Jahre hast du nun in Erfurt gelebt. Ist dir der Abschied von der Stadt und den Freunden dort sehr schwer gefallen?
Ja klar! Es war echt ein komisches Gefühl zu wissen das das alles jetzt einfach so aufhört und ich nie mehr bei Schloss Einstein drehen werde! Aber die Abschiedsfeier war wirklich schön und so konnte ich mich von allen persönlich verabschieden und danke sagen! Ich habe oft Momente in denen in die Zeit in Erfurt sehr vermisse und mir wünschte ich wäre dort.

Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich?
Ich habe versucht meinen letzten Drehtag noch einmal richtig zu genießen, war aber sehr traurig als meine letzte Szene zu ende war und konnte mir noch nicht richtig vorstellen das ich nun nicht mehr bei Schloss Einstein als Mary Fuchs mit spielen werde.

Nun bist du wieder nach Hannover gezogen. Zu wem hast du noch heute Kontakt?
Vor einigen Wochen hat mich Henrieke in Hannover besucht, außerdem schreibe ich manchmal noch mit Sabrina oder Viki. Meine Gastfamilie und meinen Klassenlehrer rufe ich immer mal wieder an, mit meinen Freunden aus Erfurt halte ich Kontakt bei Facebook. Außerdem habe ich vor bald nach Erfurt zu fahren um alle wieder zu sehnen.

Deine abschließenden Worte an die Fans:

Danke das ihr wegen Mir und anderen Darstellern den Fernseher angemacht habt um Schloss Einstein zu gucken. Ich hoffe das ich euch als Mary gefallen habe und ihr mich nicht vergisst!
Schloss Einstein war eine schöne und unvergessliche Erfahrung für mich und ich werde es sehr vermissen!
Aller liebste Grüße und Umarmungen, eure Sophie
!

Sophie Imelmann (Mary) nimmt Abschied von Schloss Einstein




Donnerstag, 27. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Miriam Katzer: "Es ist seltsam zu wissen, dass nun 3 Jahre zu Ende gehen würden"

Knapp über drei Jahre standest du nun als Ronja Varga vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich angefühlt wie drei ganze Jahre? 
Es war eine unglaubliche Zeit. In den letzten 3 Jahren war Schloss Einstein ein fester Bestandteil meines Lebens, was ich auch nicht missen möchte. Ich habe durch diese Zeit viele tolle Menschen kennengelernt und hatte sehr viel Spaß! Natürlich gab es ab und an auch mal einen kleinen Durchhänger, aber meist verlief es so, dass wenn ich schlecht gelaunt ankam, die Leute mich dort wieder aufgebaut haben. Es war wie ein "Abenteuer", da durch die immer wieder neuen Geschichten, man nie wusste was einen im nächsten Block erwartet. Leider ist diese Zeit viel zu schnell vergangen und die 3 Jahre kommen mir vor wie vielleicht 3 Monate. Ich bin dankbar, dass ich die Chance hatte diese Zeit zu erleben, da sie mir sehr viel gegeben hat. Danke an das großartige Team, denn durch deren Unterstützung wird Schloss Einstein erst zu dem was es ist. 

Wenn du an deine ersten Drehtage im Mai 2009 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben? 
Ich glaube ich weiß noch alles von diesem Tag :D Die Woche davor, habe ich jeden Tag genutzt, um mich auf den Text vorzubereiten, ich konnte alles perfekt auswendig! Und dann war es auch soweit, ich wurde von einem Fahrer abgeholt, der mir dann erst einmal die Grundabläufe eines Drehtages erläuterte und mir die für mich wichtigsten Leute mit ihren Aufgaben erklärte. Dort angekommen, war erst einmal Essenszeit und danach ging es mit unserem "Kinderbetreuer" in Kostüm und Maske. Mir wurden so viele Leute vorgestellt, dass ich am Ende das Gefühl hatte, niemanden mehr zu kennen :D Am Set angekommen, war es erst einmal eine Umstellung, den Text zusammen mit dem Schauspiel zu verbinden, aber ich habe es ja gemeistert ;) Nur das "Bitte" habe ich am Anfang noch größtenteils ignoriert :D Aber es war ein schöner Tag und ich freute mich schon auf die kommenden :)

Von der Zickerei mit Vivien, den Freundschaftsgeschichten mit Bruno und Justus, bis hin zur großen Liebe. Welche Story hat dir persönlich am besten gefallen? Welche hatte ihren besonderen Reiz? Besonders genossen habe ich die Bilder, in denen ich in meinem Zimmer mit einer meiner Mitbewohnerinnen war. Egal ob Ronja dabei geweint, getröstet, Pläne geschmiedet oder irgendetwas anderes getan hat. Allerdings war meine persönliche Lieblingsstory, als Ronja sich in die Gang eingeschleust hat. Das war mal nicht "typisch" Ronja und es hat mir viel Freude bereitet, da es eine Herausforderung des Spielens war. Doch auch die Story, in der Ronja von Bruno und Justus mit der peruanischen Puppe reingelegt wird, hat mir sehr gut gefallen. 

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Ronja geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht?
Das ist eine gute Frage. Ich weiß nicht was ich für Ronja schreiben würden, aber ich würde etwas mehr Abwechslung reinbringen, da sich doch der Großteil der Zeit von Ronja mit der Liebesbeziehung zu Justus beschäftigt hat.

Drehpannen gab es in diesen drei Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst? 
Da gab es bestimmt schon mal ab und zu welche, jedoch fällt mir grad nur ein einziger ein. Feli und Ronja saßen zusammen auf Felis Bett und tranken Tee. Beide waren betrübt und Feli sogar den Tränen nahe, da sich Berti glaube ich gerade von ihr getrennt hatte. Beide Figuren waren den Tränen nahe und am Ende der Szene sollte es noch ein kurzes Standbild der Situation geben. Doch da die Mittagspause schon seit einer Weile vorbei war, fing mein Bauch auf einmal so laut an zu knurren, dass es selbst noch im Nebenzimmer zu hören war. Alle haben natürlich angefangen zu lachen :D 

Ronja geht mit Feli, Bruno und Tamas zu einem Schüleraustausch. Wie stellst du dir das weitere Leben von Ronja nun vor? Wird sie Einstein sehr vermissen? 
Ronja wird sich dort denke ich schnell einleben, da sie offen für neue Kulturen, Menschen und Lebensweisen ist, schließlich hat sie auch eine Weile in Peru gelebt. Außerdem hat sie auch ihre Freunde dabei, sodass sie nicht ganz allein einen Neuanfang startet. Allerdings wird sie Einstein schon vermissen. Dort lässt sie mit Justus einen sehr guten Freund zurück und auch viele schöne Erinnerungen. Dort traf sie ihre erste Liebe, sie fand neue Freunde, rettete Tiere, sie lebte einfach ihr Leben und hat sich dort, denke ich, recht wohl gefühlt. 


Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich?
Ich hatte schon bevor ich zum Dreh gefahren bin ein mulmiges Gefühl. Es ist seltsam zu wissen, dass nun 3 Jahre zu Ende gehen würden. Ich drehte meine Szenen und dachte nur die ganze Zeit, dass ist das letzte Mal, du wirst hierher nicht mehr zurückkommen! Als ich merkte, dass die letzte Szene eigentlich abgedreht war, wurde noch extra eine Einstellung für mich gedreht, damit ich die letzte in der Szene war. Am Ende hieß es dann: "Das war Miriam Katzer als Ronja Varga" und die Tränen flossen. Das ganze Team hatte sich versammelt und applaudierte mir. Alle umarmten und trösteten mich und wünschten mir alles Gute für die Zukunft! Es war ein sehr, sehr trauriger Moment, doch auf der andern Seite war es auch schön zu sehen, wie andere aus dem Team mit mir weinten oder schon vorher an mich gedacht hatten und mir eine Kleinigkeit als Erinnerung gaben. Ein Zeichen, dass auch sie mich vielleicht ein bisschen vermissen würde.

Deine abschließenden Worte an die Fans:
Die letzten 3 Jahre waren eine tolle Zeit für mich und ich bin froh darüber, dass ihr Ronja so lieb gewonnen habt! Danke für die Unterstützung, die hat immer wieder aufgebaut und man wusste für wen man das ganze macht. Es war immer wieder toll zu lesen, wenn jemand Ronja mochte, da ich selbst versucht habe, alles zu geben um den Charakter so realistisch wie möglich zu verkörpern! DANKE, DASS ES EUCH GIBT und vergesst mich nicht ganz so schnell ;) Alles, alles Liebe für euch, eure Miriam (Ronja) :)

Miriam Katzer (Ronja) verabschiedet sich von Schloss Einstein


Mittwoch, 26. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Jacob Gunkel: "Ich bin mit seinen Geschichten und Entwicklungen vollkommen zufrieden"

Knapp über drei Jahre standest du nun als Phillip Gubisch vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich wie ganze drei Jahre angefühlt?
Diese Zeit war für mich einfach wundervoll. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt und auch gemerkt, was wahre Freunde sind. Zudem durfte ich viele Erfahrungen sammeln und konnte meine Persönlichkeit sowie nötiges Selbstbewusstsein entwickeln.
In den 3 Jahren war ich häufig unterwegs und hatte viele tolle Erlebnisse aber auch lange und anstrengende Tage bzw. Nächte, da ja auch noch die Schule auf mich wartete. Das verlangsamte die Zeit schon etwas, aber zurückblickend verging sie wiederum viel zu schnell um.

Wenn du an deine ersten Drehtage im Mai 2009 zurückdenkst: Was ist dir da in Erinnerung geblieben?
Ohja, da blieb und bleibt schon einiges in hängen, da vor allem diese Phase enorm prägend für mich war. Ich hatte keine einzige schauspielerische Erfahrung und hasste es, etwas vor Leuten zu präsentieren - dementsprechend verhielt ich mich dann auch. Ich war glaube der nervöseste und unsicherste Mensch, der bis dato bei Schloss Einstein vor der Kamera stand. Stocksteif und mucksmäuschenstill war ich, wenn die Regisseurin und der Kameramann riefen oder die Maskenbildnerinnen mein feuerrotes Gesicht überschminken mussten. Meine ersten drei Szenen hatte ich allesamt in Arnstadt.
Die erste Szene war schon mit so viel Text  bestückt, dass ich ihn Zu hause zwar fehlerfrei vortragen konnte, er jedoch beim Dreh mit meiner Nervosität keine gute Mischung war. Die letzte Szene war ohne Textinhalt, doch musste ich heimtückisch an der Kamera vorbeilächeln. Klingt einfach, allerdings nahm dies knallharte 8 oder 9 Takes und mindestens gute 1,5 Stunden in Kauf. Die Regisseurin war dann durch eine gewisse Zeitnot gezwungen, es so mangelhaft zu nehmen, wie ich es darstellte. 

Phillip hat sich in diesen drei Jahren natürlich  verändert. Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle? Ist seine Entwicklung mehr ins Positive gegangen?
Also meiner Meinung nach, ist die Entwicklung meines Charakters sehr positiv zu sehen. Zu Beginn war er die Arroganz in Person, egoistisch, unfreundlich, widerlich und angeberisch. Allein die ganze Geschichten mit Max & Julia, dem Roboter und der Kette von Kim sind gute Beispiele dafür.  Dass er später auch noch so sein kann, zeigte er immer wieder, wenn er auf Berti traf. Jedoch wurde er immer ruhiger und rücksichtsvoller, z.B. als es um seine kleine Schwester Lisa ging. Er hat also aus den ganzen Geschichten gelernt und sich ins Positive entwickelt, was auch durch die Beziehung mit Mary und die Freundschaft mit Bruno und Elias unterstützt wurde. Zuletzt diente er der Schule in jeglicher Hinsicht und verschaffte ihr ein gutes Image, tat alles für Mary und half auch Bruno und anderen bei so einigen Problemen. Trotzdem wusste er immer noch, wie er seine eigenen Ziele erreichen kann und tat alles dafür (Beispiel: Redaktionsgeschichte mit Constanze). Klar hat er demnach immer noch so einige Schwächen, aber kann er auch viele neue Stärken und tolle Eigenschaften aufweisen, womit er zu Beginn seines Schloss - Einstein - Daseins noch nicht wirklich glänzte.

Wenn man es genau nimmt, hatte Phillip nie einen richtigen Einstieg. Er war einfach da. Hat es das schwerer gemacht in die Rolle zu finden?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Ich hätte mir damals schon einen richtigen Einstieg gewünscht. Einfacher  wäre es vom Darstellen her nicht geworden, aber ich hätte einen richtigen Beginn gehabt, was für mich deutlich überschaubarer und geregelter gewesen wäre. Dass er einfach da war, war schon verwunderlich aber im Nachhinein auch nichts schlimmes. Ich bzw. Phillip hatte sofort mit mehreren Menschen Kontakt, wie Julia, Max, Hannes, Fabian (zwar nur ganz kurz), Mounir und besonders natürlich Berti. Das war abwechslungsreich und sehr schön, denn so konnte ich mir von vielen verschiedenen Leuten etwas abschauen. 

Vom Flirt mit Julia, Feindschaft zu Berti, bis hin zur großen Liebe mit Mary - Welche Geschichten hatten ihren besonderen Reiz?
Wie so oft schon gesagt und geschrieben, war Pascal am Set mein bester Freund und somit ist klar, was für mich am Tollsten war. Zudem war dieses Verhältnis von Berti und Phillip unwahrscheinlich abwechslungsreich, wie man z.B. in den Geschichten mit Lisa und Kim sieht. Es war toll, da immer andere Eigenschaften und Gefühle hervorstachen. Die Beziehungskisten waren auch sehr schön, bloß basierten sie meist bloß auf dem einen schmalzigen, süßen Phillip der alles tat, um das Mädchen rumzukriegen. Es wiederholte sie häufig und verlor damit zwar nicht den Reiz aber die Abwechslung bei Berti und Phillip war einfach um einiges interessanter - und ich glaube auch nicht nur für mich. Ein anderer Aspekt ist, dass man im wahren Leben NIIIIEE so ein *Ar...* sein wird und sein kann. Es  hat richtig Spaß gemacht auch mal die Sau rauslassen zu können und ihn anzuschreien und ein wenig auszuticken! :D 
Solche Sachen gab es in den Liebesgeschichten nicht, wodurch die Beziehung zu Berti deutlich reizvoller war.

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Phillip geschrieben? Was hättest du dir vielleicht anders gewünscht?
Eigentlich nichts. Ich bin mit seinen Geschichten und Entwicklungen vollkommen zufrieden und froh darüber, wie er sich gemacht hat.
Eine Geschichte hätte ich jedoch gern gehabt  und zwar die Rap - Geschichte Brunos.  Nein, Spaß!
Es war perfekt, dass er das gemacht hat und nicht ich, denn ich kann gar nicht rappen.
Und ich durfte ja auch im Musikvideo mit wundervollen Moves mitwirken :D
Sonst fällt mir eigentlich nichts ein, was ich gerne als Phillip gedreht hätte, außer vielleicht mehr Stunts, eine Schlägerei oder so etwas. Ich würde gerne wissen, wie man so etwas dreht und wie es bei mir im TV aussehen würde. Hatte ja eigentlich "nur" den Sturz ins Wasser, der auch viel Spaß machte und ein paar Schwierigkeiten mit sich brachte.

Drehpannen gab es in diesen drei Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute lachen musst?
Es gab wirklich immer mal einige Sachen, die einen die Tränen in die Augen stiegen ließen vor Lachen. Mit Luisa Liebtrau mal als Stromberg eine Szene geprobt und halb gedreht, bis das Team fast ausrastete oder mit Albert und Ferdi komplette Lachanfälle gehabt und der Kameramann und Regisseur mit einsteigen mussten bis es kein Halten mehr gab.
Aber besondere Patzer fallen mir leider nicht mehr ein. Klar ist mal etwas runtergefallen oder umgefallen, Handys haben geklingelt, komische Versprecher entstanden, jedoch kann ich mich mit meinem schlechten Gedächtnis nicht mehr an besondere Sachen erinnern. Tut mir leid!

Phillip geht nun mit Mary in die USA! Wie stellst du dir das weitere Leben von Phillip nun vor? Wird er Einstein sehr vermissen?
Phillip wird natürlich ein erfolgreicher Arzt, baut neue Krankenhäuser und heiratet Mary. Sie bilden eine wundervolle und sehr ehrgeizige Familie, die zusammen viel erreichen wird.
Ob er Schloss Einstein vermissen wird kann ich nicht sagen. Er hatte dort schon wirkliche Freunde gefunden, für ihn sehr tolle Ämter ausgeführt und einen gar nicht sooo schlechten Ruf gehabt.
Vielleicht vermisst er es, aber alles hat nun mal ein Ende - besonders, wenn es etwas Schönerem weichen soll.
Und wenn er es nicht tut, ich vermisse es für ihn umso mehr ;)

Im Juli 2012 fiel deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für dich?
Relativ normal. Es war für mich wie ein weiterer normaler Drehtag, bloß dass die ganze Zeit etwas im Hinterkopf war und zwar der Gedanke, dass es die letzten Bilder sind, die man hier mit den tollen Menschen dreht und verbringt. Als dann der Regisseur nach dem letzten Bild vor einem riesigen Team sagte, dass dies das letzte Bild von mir war, hatte ich schon schwer zu kämpfen. Und als dann meine Maskenbildnerin mit einem süßen Geschenk zu mir kam und mich drückte, war es fast zu spät und ein kleines Wässerchen bildete sich in meinen Äuglein. Da das Team allerdings noch etwas drehen musste, ging alles relativ schnell. Desweiteren wusste ich, dass ich alle auch weiterhin sehen werde (bei Partys und Besuchen). Daher war der Abschied für mich eigentlich nur ein Abschied vom Dreh, aber nicht von den Menschen, wodurch er nicht doppelt so schwer war.

In den drei Jahren hast du viele Darsteller kommen und gehen sehen. Welche Abschiede hast du besonders bedauert? Zu wem hast du noch heute Kontakt?
Besonders schwer war natürlich der Abschied Pascals. Trotzdem haben wir heute leider kaum noch bis gar keinen Kontakt mehr zueinander, was sehr schade ist. Mit Luisa und ein paar Kameramännern und Regisseuren schreibe ich immer mal wieder und mit Miri bin ich ja hier in England.
Schade war auch der Abgang von Christoph Jacobi, der meinen Vater verkörperte, denn es hat unheimlich viel Spaß gemacht mit ihm zu drehen und mit ihm wurde der Lachmuskel ebenfalls sehr beansprucht. Zudem war der Dreh mit Lisanne (Kim) ein sehr sehr schöner, welcher mir auch fehlt. Zu ihr hatte ich noch eine Weile den Kontakt halten können, doch irgendwann brach er. Doch schreibe ich immer noch mit ihrer Schwester, da sie in meinem Kurs war und wir uns gut verstehen (Sie spielte auch einmal mit). 


Deine Abschließenden Worte an die Fans:
Zum Abschluss möchte ich mich bei euch wiederholt bedanken, da ihr in den Jahren eine unfassbar starke Stütze wart und immer zu uns und mir gehalten habt. Es hat viel Spaß gemacht bei dieser Serie mitzuspielen und ich werde es sehr vermissen. Ich hoffe euch hat es ebenso Spaß gemacht, mich bei Schloss Einstein zu sehen und ich konnte noch wenig mehr Freude in den Samstag-/Sonntagnachmittag bringen. Diese Zeit war wahnsinnig prägend, unterhaltsam und lehrreich für mich. Sie bleibt immer in meinem schwachen Gedächtnis, denn sie ist sowas von unvergesslich.
Euch und den Kontakt auf Autogrammstunden, der KIKA Sommertour und sonstigen Events vermisse ich ebenfalls total, denn es war immer wieder ein schönes Erlebnis für mich.
Genießt weiterhin Schloss Einstein mit den wundervollen neuen und alten Darstellern und unterstützt es so klasse, wie ihr es immer gemacht habt bisher.
Ich hab euch alle sehr lieb! Danke für die tolle Zeit.

Euer Jacob

Jacob Gunkel (Phillip) nimmt Abschied von Schloss Einstein




Dienstag, 25. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Lena Schneidewind: "Einstein hat mich sehr als Mensch geformt"

Knapp über 1,5 standest du nun als Clara Fischer vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich angefühlt wie 1,5 Jahre?
Die Zeit war intensiv. Es war eine Zeit, in der ich extrem gewachsen bin, meine Stärken und Schwächen kennengelernt habe und gleichzeitig einige der tollsten Erfahrungen meines Lebens gemacht habe. Und nein es hat sich nicht wie 1,5 Jahre angefühlt. Manchmal denk ich es war viel länger und dann gibt es Zeiten, das kommt es mir wie nichts vor. Allem in allem was es eine wunderschöne Zeit, an welche ich noch etwas wehmütig zurückschauen werde.

Wenn du an deine ersten Drehtage im Januar 2011 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben?
Meine ersten Drehtage waren super spannend. Ich weiß noch wie mega eingeschüchtert ich damals war bei all den Leuten um mich rum, die alle genau wissen wollen wie man sich macht. Und dann war mein erstes Bild in dem ich mit Björn eine Schneeballschlacht hatte. Und plötzlich hatte ich riesen Spaß an allem. Und dazu hat auch Björn beigetragen. Er hat mir viel von meiner Schüchternheit genommen.

Von deiner Geschichte mit Coco, so manch Abenteuer mit Jo oder auch die WG Zeiten mit Pasulke und Alex. Was waren in dieser Zeit deine Lieblingsstorys?
Ach Lieblingsstorys hat ich keine. Clara hatte wie ich fand immer extrem lustige Storys, die alle auf ihre Art besonders waren. Mit Luisa, Lena und natürlich Björn habe ich extrem gerne zusammen gearbeitet. Alle drei sind extrem tolle Menschen, die ich auch in Zukunft nicht verlieren möchte und alle sehr vermisse.

Die Fans haben sich eine Beziehung zwischen Clara und Tamas gut vorstellen können. Wie hätte dir diese Idee gefallen?
Das bringt mich zum Lachen. Ach ja, der Edzard! Ich wette wären wir beide länger geblieben wäre es dazu gekommen. Und ich hätte auch kein Problem damit gehabt. Auch er ist einer der Menschen den Ich nicht missen will. Also ja, das hätte ich mir auch vorstellen können.

Als kleine Schwester von Alex hattest du sehr viel mit Björn von der Wellen gedreht. Wie war für Dich die Arbeit mit ihm? War sie anders als mit den jungen Einsteinern?
Wie gesagt, für mich war es perfekt, dass es Björn gab. Wenn man die Outtakes öffentlich machen würde, könnte man sehen wie viel Spass wir zusammen hatten. Aber Björn war, ist und bleibt ein toller großer Bruder für mich und ich hoffe nicht, dass wir den Kontakt verlieren. Die Arbeit mit ihm war natürlich ganz anders. Er hatte viel mehr Erfahrung von der ich sehr profitiert habe. Auch ist er ein super lieber Mensch, der einem in jeder Lebenslage hilft. Egal ob ich super happy oder extrem müde war beim Dreh, er hat es geschafft mich aufzuheitern. Nach dem Dreh mit ihm war ich wieder gut gelaunt, egal was davor war.

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Clara geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht?

Also ich hätte mir nicht viel mehr wünschen können. Ich hatte, wie ich fand, immer super lustige Geschichten für mich zum Spielen. Wenn Clara weiterhin dabei gewesen wäre hätte ich mir noch mehr Bruder-Schwester Geschichten gewünscht. Wenn ich selbst Drehbuchautor wäre, hätte ich wahrscheinlich auch eine Beziehung zwischen Clara und Tamas begonnen. Aber im Großen und Ganzen hatte ich tolle Stories, die ich nicht hätte ändern wollen.

Drehpannen gab es in diesen 1,5 Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst?
Oh man, wie gesagt, ich würde mir wünschen, dass die Pannen öffentlich gemacht werden. Mit Björn hatte ich eindeutig die lustigsten. Als er mich in einer Folge Französisch Vokabeln abgefragt hat, hat er echt die bescheuerten Wörter rausgesucht, und ich konnte mich vor lachen nicht mehr halten. Ich weiß nicht wie oft ich die Szene drehen musste, aber ich weiß, dass wir einfach nur Spaß hatten.

Clara entscheidet sich in den Ferien neue Wege zu gehen. Wie stellst du dir das weitere Leben von Clara nun vor? Wird sie Einstein sehr vermissen?
Clara wird Einstein sehr vermissen. Am realistischsten wäre es sicher, wenn sie zurück kommt. Doch das geht ja leider nicht. Aber Jo und Alex zu verlassen ist für die sicherlich extrem schlimm.

Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich?
Mein letzter Drehtag war für mich extrem emotional. Ich musste ich voll heulen am Schluss und hab die ganze Zeit probiert alles so stark wie möglich in Erinnerung zu behalten. Einstein war ein Teil von mir. Und das hat man glaube ich am letzten Tag sehr gespürt.

Seit Sommer 2012 lebst du nun in der Schweiz. Wie ist dein neues Leben dort? Vermisst du Erfurt sehr? Gab es am Anfang vllt. einen kleinen Kulturschock?
Also die Schweiz ist es auch super. Ich hab tolle Leute kennen gelernt, Ballet angefangen und bin auch hier sehr glücklich. Man vermisst die alte Heimat natürlich immer, aber ich bin auch ein Zukunftsmensch. Obwohl ich weiß, dass Einstein einmalig war, weiß ich auch, dass ich in der Zukunft und im Hier und Jetzt tolle Momente erleben darf. Einstein hat mich sehr als Mensch geformt und dafür bin ich allen dort extrem dankbar.

Deine abschließenden Worte an die Fans:
Ihr lieben Leute da draußen. Danke, dass es euch gibt, denn ohne euch Einsteingucker, hätte ich nie alles das erleben dürfen. Vergesst Clara nicht, denn auch wenn sie chaotisch war und einen damit in den Wahnsinn getrieben hat, war sie ein liebenswerte Mensch. Ich wünsche euch alles, alles Liebe. Und natürlich jetzt erstmal tolle, froher Weihnachten. Liebe Grüße aus der Schweiz, Lena.

Lena Schneidewind (Clara) nimmt Abschied von Schloss Einstein



Montag, 24. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Ferdinand Dölz: "Ich denke, er würde wirklich als Kriminaldirektor richtig durchstarten"

Fünf Jahre standest du nun bei Schloss Einstein vor der Kamera. Eine sehr lange Zeit. Hättest du jemals gedacht, zu den Darstellern zu gehören die am längsten dabei sind? Kam es dir wirklich wie fünf Jahre vor? 
Also am Anfang kam mir der Gedanke nie auf. Aber mit jedem Jahr wusste ich das es länger halten wird. Wie richtige 5 Jahre kam es mir nie vor, ich hab nur immer mal bemerkt wie lange ich eigentlich schon dabei bin. 

Im September 2007 hattest du deinen ersten Drehtag. Was ist dir aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben? War damals noch eine gewisse Stimmung am Set da alles so neu war? 
Also wirklich konkretes weis ich nichts mehr... Ich habe ein Gedächtnis wie ein  Sieb :P. Natürlich war es schon etwas seltsam aber trotzdem war die Stimmung schon damals so familiär. 

Im Sommer 2007 war das „Schloss Einstein“ fertig. Was hat man da für Gefühle, wenn man durch eine ganz neue Filmkulisse läuft und man merkt, dass hier bald etwas ganz großes starten wird? 
Naja, natürlich fühle ich mich wie ein alter Hase wenn ich mir das jetzt ansehe, so viele neue Gesichter und auch Dekorationen aber irgendwie freue ich mich für die neuen Darsteller!  

In den fünf Jahren hast du viele Darsteller kommen und gehen sehen. Welchen Abschied bedauerst du noch heute am meisten? 
Ehrlich gesagt keinen, denn  ich stehe mit den meisten meiner Ex-Kollegen immer noch in Kontakt.

Bruno entwickelte sich vom Jungen mit Heimweh zu einem Rapper mit Freundin. Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle?  
Ich habe durch und durch mitbekommen wie Bruno vom kleinen Kerl zum 'Mann' wurde, aber das finde ich immer wieder großartig wenn ich mal zurück schaue was damals für Bruno noch aktuell war, vorallem die Geschichte mit seiner echten Mutter und auch die mit dem Heimweh. 

Viele Storys hattest du in dieser Zeit gehabt. Welche haben dir am besten gefallen und warum?
Am besten fand ich die Geschichte mit Brunos wirklicher Mutter weil diese sehr Fassettenreich war. Ich hatte viele Möglichkeiten mich beim Schauspielen auszuprobieren aber auch die Möglichkeit vieles übers Spielen zu lernen, teils auch von meinen älteren Kollegen! 

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Bruno noch geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht? 
Also natürlich etwas wo Bruno total ausrastet oder wo er richtig einen drauf macht aber vielleicht wäre das nicht allzu passend für eine Kinderserie. :D
Im Grunde würde ich nichts ändern wollen, klar gab es ab und zu Sachen wo ich mich nicht wirklich wohl dabei gefühlt habe aber das waren keine weltbewegenden Sachen! 

Drehpannen gab es in deinen fünf Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst?
Mhhm... Es gab mal eine, da musste ich dezent um eine Ecke schauen aber bin dann beim schnellen wegdrehen mit dem Kopf an die Tür gestoßen. Das ganze Team fand die Geschichte sehr unterhaltsam!

Buno geht mit Feli zu einem Schüleraustausch. Wie würdest du dir das weitere Leben von Bruno vorstellen? 
Ich denke, er würde wirklich als Kriminaldirektor richtig durchstarten und vielleicht gibt es ja noch eine Zukunft mit Feli... wer weis! 

Denkst du dass die Beziehung zu „Feli“ bis ins hohe Alter halten würde?
Das könnte ich mir vorstellen, ja.

Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich? 
Eher unspektakulär aber natürlich auch sehr rühreselig... Einige haben geweint und ich habe mich bei allen verabschiedet! 

Nun bist du ausgestiegen. Zu wem hast du noch bis heute Kontakt? 
Mit fast allen von den alten und auch neuen Darstellern! 

Deine abschließenden Worte an die Fans: 
Viele dank Freunde fürs Zuschauen und Support. Ich hoffe ihr hattet Spaß an meiner Schauspielerei und ich hoffe auch das ihr immer fleißig weiter guckt! (:

Ferdinand Dölz (Bruno) nimmt Abschied von Schloss Einstein




Sonntag, 23. Dezember 2012

Weihnachtsinterview mit Marie (Bella): "Ich mag es besonders das ganze Haus mit zu dekorieren"

Wie verläuft bei dir der Heiligabend?
Zuerst kommt meine ganze Familie bei uns Zuhause zusammen, dann gibts ein schönes Essen und danach dann "Bescherung". Ein ganz gemütlicher Abend also.  

Was magst du immer besonders in der Weihnachtszeit? 
Ich mag es besonders das ganze Haus mit zu dekorieren und Plätzchen zu backen. Was man halt so macht :P

Gehst du gerne auf Weihnachtsmärkte? Was gefällt dir dort besonders?
Ich mag Weihnachtsmärkte schon, aber ich bin auch froh, dass es die nur einmal im Jahr gibt Meistens sind da eben ziemlich viele Leute, die sich gegenseitig erdrücken; da liege ich lieber gemütlich auf der Couch.

Dein schönstes Erlebnis zu Weihnachten?
Mein schönstes Weihnachtserlebnis..mmmh...Das gibt es eigentlich nicht, die Vorfreude mag ich einfach immer am Liebsten.


Wie feierst du Silvester?
Das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht, das mach ich spontan.

Abschiedsinterview mit Sabrina Wollweber: "Das war der Moment in dem ich wusste es ist vorbei, das ist das Ende von 5 Jahren"

Fünf Jahre standest du nun bei Schloss Einstein vor der Kamera. Eine sehr lange Zeit. Hättest du jemals gedacht, zu den Darstellern zu gehören die am längsten dabei sind? Kam es dir wirklich wie fünf Jahre vor? 
Ich habe nicht wirklich darüber nachgedacht wie lange ich schon dabei war oder wie lange ich noch mitmachen wollte. Ich habe einfach jeden Tag genossen. Es ist zwar auch irgendwann zum Alltag geworden, aber ein Alltag der immer Abwechslungsreich war. Zurückblickend denke ich mir, dass es viel zu schnell vorbei gegangen ist und ich bin etwas traurig, dass ich die Tage nicht noch mehr genießen konnte.

Im September 2007 hattest du deinen ersten Drehtag. Was ist dir aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben? War damals noch eine gewisse Stimmung am Set da alles so neu war?
In Erinnerung ist mir geblieben das ich zu dieser Zeit extrem schüchtern war. Ich habe so gut wie nichts gesagt, es hat wirklich lange gedauert bis ich meine Schüchternheit ablegen konnte. Und nach dem 5 Jahr wünschten sich einige, dass ich weniger rede und lache(am Set), so wie ich eigentlich am Anfang war. :D Die Stimmung am Set ist gleich gewesen, wir hatten immer viel Spaß in jedem Jahr und zudem wurden die neuen immer liebevoll aufgenommen. Nur meine Sicht ist anders geworden, da ich irgendwann zu denen gehörte die neue Darsteller liebevoll aufnehmen konnte. :D 


Im Sommer 2007 war das „Schloss Einstein“ fertig. Was hat man da für Gefühle, wenn man durch eine ganz neue Filmkulisse läuft und ihr bald etwas ganz großes starten wird? 
Also zu der Zeit war es für mich echt surreal, aber ich wusste ja auch nicht ob es überhaupt so erfolgreich wird wie das „Schloss Einstein Seelitz“. Aber rückblickend denke ich mir dass ich hätte viel aufgeregter sein müssen. Und ich bin echt froh und stolz darauf, dass ich ein Teil von  Schloss Einstein sein konnte. ^^

In den fünf Jahren hast du viele Darsteller kommen und gehen sehen. Welchen Abschied bedauerst du am meisten?
Ich bedauere jeden Abschied. Aber der erste Abschied bei dem viel gegangen sind war wirklich schlimm für mich. Weil es der erste „richtige“ Abschied war. Es war nach dem 2. Jahr, das Jahr in dem Sina, Wassilij, David, Jana, ….. gegangen sind. Aber am schwersten ist mir natürlich mein Abschied gefallen. Einfach aus dem Grund da man jetzt Abschied von Darstellern UND dem Team nehmen musste. Bei allen vorherigen Abschieden musste man nur Abschied von den Darstellern nehmen und man wusste dass man Selbst immer wieder zurück zum Set kommen konnte. 

Feli entwickelte sich von der Motorschrauberin zu einer jungen Dame. Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle? 
Ich glaube Feli hatte eine vollkommen normale Entwicklung durchgemacht. Sie hat sich so entwickelt wie jedes normale Mädchen. Es wäre schräg gewesen wenn sich Feli von 11-16 Jahren nicht entwickelt hätte. Außerdem habe ich mich ja glücklicherweise auch entwickelt und deshalb auch Feli. Sie hat gelernt wie das Leben wirklich ist! 

Viele Storys hattest du in dieser Zeit gehabt. Welche haben dir am besten gefallen und warum? 
Ich kann über keine Story sagen, dass sie die beste war. Alle waren wirklich gut und anspruchsvoll. Aber natürlich denke ich mir zu manchen Geschichten, dass ich sie heute besser umsetzen könnte, weil ich mich weiter entwickelt habe. 

Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. Welche Geschichten hättest du Feli noch geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht?
Ich glaube Feli hat für 5 Jahre eine Menge erlebt und ich wüsste keine Geschichte welche ich mir für Feli noch gewünscht hätte. Aber anders gewünscht hätte ich mir vielleicht das nachdem mein Vater den Radfahrer angefahren hatte, die Sache nicht einfach so vorbei gewesen wäre. Es gibt keine weiteren Informationen ob der Vater im Gefängnis ist oder was aus der Beziehung der beiden geworden ist! 

Drehpannen gab es in deinen fünf Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst? 
Es gibt keine besonderen Situation in denen ich viel Lachen musste. Mit den richtigen Personen gab es immer genug zu lachen, z.B mit Hugo, Miri, Albert.... Aber mir werden auch die sehr ironischen Gespräche im Gedächtnis bleiben, z.B mit Jakob. :D Ich muss sagen, dass ich das alles sehr vermisse! 

Feli geht mit Bruno zu einem Schüleraustausch. Wie würdest du dir das weitere Leben von Feli vorstellen? 
Ich habe keine Idee, was sie noch erleben kann. Feli ist eine Person mit so vielen Fassetten und ich könnte mir vorstellen, dass sie etwas macht was man gar nicht denkt. Feli hat selbst mich immer überrascht. Aber ich glaube und hoffe sie würde ein schönes Leben haben. 

Denkst du dass die Beziehung zu „Bruno“ bis ins hohe Alter halten würde?
Ich glaube das Feli eine wirklich gute Freundin ist, aber sie kann auch sehr kompliziert sein. Als die Geschichte mit Feli´s Vater war und sie sich von Bruno trennte, weil es das richtige tat, da wäre wahrscheinlich in jeder anderen Beziehung das endgültiges Aus gewesen. Dennoch hoffe ich, dass die Liebe von Bruno zu Feli so stark ist, dass er Feli solche Fehler  immer noch verzeihen kann. 

Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich? 
Oh Gott es war so grauenvoll!!! Es war der letzte Abschied, alle anderen Darsteller hatten schon ihren letzten Drehtag. Es war die Szene, in der die Bienen hinter der Bühne die Darsteller angriffen und die Darsteller des Theaterstückes weg gerannt sind. Ich wusste schon bei dem Weg in die Maske und in das Kostüm das es das letzte Mal sein wird. Und dann drehten wir, eig. war alles ganz normal… aber auf einmal sagte Frank (unser Regisseur), dass Albert, Ferdi und ich auf die Bühne sollen. Das war der Moment in dem ich wusste es ist vorbei, das ist das Ende von 5 Jahren. Und es war grauenvoll. Wir standen auf der Bühne in der Pulverhalle zu dritt und das gesamte Team stand davor, auch einige Darsteller welche mit uns zusammen drehten, und applaudierten. Sie taten dies sehr lange und es war ein wundervolles und trauriges Gefühl zugleich. Man wusste das man den Menschen was bedeutet, wusste aber auch, dass es das letzte Mal sein wird. Und dann war es vorbei… die Letzte Klappe war gefallen. An diesem Abend war das Staffelabschlussfest und dort ging das heulen weiter und wir haben viel geheult und lang. Es war der Abschied meiner Kindheit! 

Nun bist du ausgestiegen. Zu wem hast du noch bis heute Kontakt? 
Zu vielen ich habe noch Kontakt zum Team, gehe oft hoch zum Set um das Setleben nochmal zu spüren. Aber natürlich habe ich noch Kontakt zu einigen die mit mir aufhörten oder noch dabei sind, Z.B Miri, Albert, Hugo,… Aber auch zu anderen Darstellern, welche vor mir aufhörten habe ich noch Kontakt. Der Kontakt ist zwar nicht mehr so stark wie vorher, aber er ist noch da. 

Deine abschließenden Worte an die Fans:
Oh, das ich so was mal sagen kann^^ das habe ich mir immer gewünscht:D Ich bin euch so unendlich dankbar, ihr habt Schloss Einstein zu dem gemacht was es ist und ihr habt dafür gesorgt, dass wir die Chance hatte dort Schauspielern zu können. Ich hoffe ihr bleibt weiter hin treue Fans und genießt Schloss Einstein! DANKE!!!!

Sabrina Wollweber (Feli) nimmt Abschied von Schloss Einstein



Samstag, 22. Dezember 2012

Abschiedsinterview mit Edzard Ehrle: "Ich dachte zum Anfang, dass mich das ganze nicht mitnehmen würde"

Zwei  Jahre standest du nun als Tamas Nagy vor der Kamera. Wie würdest du diese Zeit beschreiben? Hat es sich wirklich angefühlt wie zwei ganze Jahre? 
Also diese Zeit war wirklich legendär. 2 Jahre lang Erfahrungen gesammelt und immer wieder neue Leute kennen gelernt. Es war wirklich eine riesige Erfahrung die....ja ich würde sogar sagen die mein Leben verändert hat. Aber diese 2 Jahre haben sich definitiv nicht wie 2 lange Jahre angefühlt. Die Zeit verging sehr schnell und die viele Zeit die man in das Drehen investiert hat....naja :DD 


Was hattest du für Gefühle und Gedanken als du zum ersten Mal durch die Filmkulissen gelaufen bist und wusstest, du gehörst dazu?
Naja, ich würde sagen meine ersten Gefühle...man muss sich das so vorstellen: Man ist neu bei Schloss Einstein und man kommt an dem Tag dazu an dem die alten Darsteller ihre letzten Bilder drehen. Alles ist sehr emotional und viele Leute vom Team weinen und man steht dann irgendwie mit dabei kennt keinen und weiß nicht wie man sich verhalten soll. Also habe ich mich zum Anfang nicht wie ein Teil des Ganzen gefühlt...sondern eher wie ein neues Stück.

Wenn du an deine ersten Drehtag im Juni 2010 zurück denkst, was ist Dir da in Erinnerung geblieben? 
Puh...also naja ich war ja bei dem Sommerfest dabei und es war einfach nur extrem viel los. Irgendwo kam ich mir auch sehr verloren vor aber es war doch irgendwie toll, dass ich gleich bei meinem ersten Drehtag bei einer sehr großen Szene dabei sein durfte. 

Wie betrachtest du die Entwicklung deiner Rolle?   
Also ganz grob würde ich einfach sagen, dass Tamas irgendwo in den 2 Jahren selbstbewusster und offener geworden ist. Aber ganz kann ich das nicht beurteilen, weil dieser Rolle nie erlaubt wurde sich zu entwickeln.


In den zwei Jahren hattest du einige Storys. Welche haben dir am besten gefallen und warum? 
Also mir hat die "Tamas-Clara" Geschichte sehr gut gefallen, es hat einfach sehr viel Spaß gemacht mit Lena Schneidewind zu drehen. Ansonsten hat mir die Coco Geschichte ganz zum Anfang auch sehr gut gefallen aber vielleicht hat das auch etwas damit zu tun gehabt, dass es eine  meiner ersten Geschichten war. 

Viele Fans haben ja eine Beziehung zwischen dir und Clara vermutet. Hätte dir diese Idee gefallen? Was soll ich dazu sagen? :D Naja ich wollte insgesamt einfach mal einen Filmkuss haben zum ausprobieren weil ich diese Erfahrung noch nicht gemacht habe. Aber dazu ist es ja leider nicht gekommen. Angenommen du bist für einen Tag Drehbuchautor. 

Welche Geschichten hättest du Tamas geschrieben? Was hättest du dir vllt. anders gewünscht? 
Ich hätte Tamas  gerne eine Geschichte geschrieben in der er sich selbst neue Interessen sucht und neue Dinge ausprobiert um sich selbst zu finden. Das hätte mir und wahrscheinlich auch ihm sehr gut gefallen. Was ich mir anders gewünscht hätte....eine würdige Ausstiegsgeschichte. 

Drehpannen gab es in diesen zwei  Jahren wahrscheinlich mehr als sonst was. Gibt es da ein paar besondere Patzer, über die du noch heute Lachen musst? 
Ich weiß noch sehr genau, dass wir im Keller gedreht haben und wir zum Anfang das Takes durch eine kleine Tür gehen sollten. Und als das Zeichen zum Start kam war ich mit den Gedanken komplett woanders und bin gegen den Türrahmen gestoßen :D aber es gibt wirklich viele Beispiele für solche kleinen Outtakes.

Tamas geht nun zum Schüleraustausch. Wie stellst du dir das weitere Leben von Tamas vor? Wird er Einstein sehr vermissen? 
Für Tamas war das Einstein ein schulisches Paradies und das wird es wahrscheinlich auch bleiben. Ich kann mir ehrlich gesagt das Leben von Tamas nicht vorstellen, da er der Geschichte nach getrennte Wege mit Sandor geht. Sandors Vater hat Tamas schulische Bildung finanziert und insofern habe ich wirklich keine Ahnung wie Tamas weiteres Leben aussehen wird. 

Denkst du dass die Freundschaft zu „Sándor“ bis ins hohe Alter halten würde? 
Das denke ich nicht...ich habe ja schon vorhin erwähnt, dass beide getrennte Wege gehen und insofern scheint das keine langlebige Freundschaft zu bleiben. Aber das ist nur eine Spekulation meinerseits. 

Im Juli 2012 fiel dann deine letzte Klappe. Wie war dein letzter Drehtag für Dich? 
Mein letzter Drehtag...er war sehr unspektakulär. Wir haben eine Szene gedreht in der Pulverhalle in der die Proben für das Märchen liefen. Es war ein hängen gebliebenes Bild und war auch nur sehr kurz. Ich dachte zum Anfang, dass mich das ganze nicht mitnehmen würde aber irgendwo hat es mich dann doch berührt. Nicht weil ich nicht mehr vor der Kamera sein würde sondern eher weil so viele Darsteller gegangen sind. Insgesamt war es nicht nur ein trauriger Tag sondern ein trauriges halbes Jahr für mich. 

Bis zum Sommer 2013 arbeitest du noch bei  SE im Hintergrund. Was machst du da genau? Wie ist es dazu überhaupt gekommen?
Ich arbeite momentan bei Schloss Einstein in der Beleuchtung als Praktikant und ab nächstem Jahr als Lichthilfe. Ich habe letztes Jahr nachdem ich mit der Schule aufgehört habe nach einer Beschäftigung und beruflichen Orientierung gesucht und die habe ich bei Schloss Einstein gefunden. 

Nun bist du ausgestiegen. Zu wem hast du noch bis heute Kontakt? 
Ich habe noch ab und zu, zu Lennart und Lena Kontakt aber das hält sich alles in Grenzen. Natürlich sehe ich die aktuellen Darsteller täglich auf der Arbeit. 

Deine abschließenden Worte an die Fans: 
Ich dank euch für all das Feedback was ihr mir über die 2 Jahren gegeben habt. Ich hoffe, dass ich euch ein bisschen Freude bereitet habe. Ich stehe ansonsten bei allen möglichen Fragen persönlich zur Verfügung.